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Projekt Tibeterwiese

Die Gemeinde kann endlich weiterwachsen

Gemeinderat Werner Bosshard rechnet damit, dass die Behörden im Laufe des nächsten Jahres die Öffentlichkeit konkreter über einen Verkauf des Grundstückes beim Tibeterhaus informieren können. Er fände es sinnvoll, wenn dort ein privater Investor Wohneigentum erstellte. Damit könnten gute Steuerzahler nach Oetwil gelockt werden, was ein Ziel ist. Die Gemeinde muss zurzeit den maximalen Steuerfuss von 122 Prozent einfordern, hängt aber trotzdem am Tropf des Finanzausgleichs. Positiv ist für Bosshard auch, dass Oetwil nun wieder wachsen kann. Das Dorf hat zwar weitere Baulandreserven, doch sind diese, wie bislang die beiden Grundstücke im Dörfli, blockiert. Die Besitzerin des grössten Stücks etwa, der 4,5 Hektaren grossen Balm, will ganz einfach nicht bauen.

Der Bau von Häusern auf WSO- und Tibeter-Areal ist aus der Sicht des Gemeinderates sinnvoll. Dieser strebt ein Wachstum von innen heraus an, anstatt abgelegene grüne Wiesen zuzubetonieren. Zu dieser Strategie gehört auch die beim Kanton beantragte mögliche Umzonung der Ägertenwis, die Richtung Esslingen in der Nähe des Dorfkerns liegt. Die frühere Reserve- soll neu zur Bauzone werden. Das Argument des Kantons, Oetwil besitze ja noch genug Reserven und brauche die Ägertenwis nicht, verliert mit der Bautätigkeit im Zentrum an Stichhaltigkeit. (rab)

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