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Regierung soll sich für Sauber einsetzen

Hinwil. - Der Regierungsrat des Kantons Zürich soll sich aktiv um die Zukunft von BMW Sauber im Zürcher Oberland kümmern. Dies wünschen die beiden Oberländer Kantonsräte und Gemeindepräsidenten Jörg Kündig (FDP, Gossau) und Hans Heinrich Raths (SVP, Pfäffikon). In einer Anfrage erkundigen sie sich, welche Rolle die Regierung der Standortförderung im Kanton zuzuweisen gedenkt. Sie fragen, welche Massnahmen der Regierungsrat vorsehe, um die Rettung des BMW-Sauber-Standorts in Hinwil mit 400 Arbeitsplätzen und 25 Zulieferbetrieben mit weiteren 100 Arbeitsplätzen zu unterstützen. «Ist der Regierungsrat bereit, sich mit der Konzernspitze von BMW in Verbindung zu setzen», wollen sie wissen. Auch was die Standortförderung und die Greater Zurich Area unternommen haben, interessiert die beiden Politiker. Und sie erkundigen sich, ob der Kanton über ein Szenario verfüge, das in solchen und ähnlichen Fällen angewendet werden kann.

Dass ausgerechnet zwei bürgerliche Kantonsparlamentarier nach einer Intervention des Staates rufen, mag erstaunen. Kündig und Raths finden aber, «ordnungspolitische Bedenken» seien in diesem Fall fehl am Platz. «Jedes deutsche Bundesland würde im umgekehrten Fall ebenfalls vorstellig.» (was)

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