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«117 zu wählen, ist nicht immer das Beste»

Zeugen von Gewalt sollen umgehend die Nummer 117 wählen. Doch Anrufe können auch ins Leere führen, kritisieren Tagesanzeiger.ch-Leser. Die Stadtpolizei erklärt, wie es so weit kommen kann.

Rund um die Uhr besetzt: Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich, aufgenommen im Jahr 2000.
Rund um die Uhr besetzt: Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich, aufgenommen im Jahr 2000.
Keystone

Als Zeuge einer Gewalttat solle man in jedem Fall die Polizei alarmieren, raten Experten. Am vergangenen Wochenende war das einem jungen Mann nicht genug. Als er sah, wie sechs Männer eine Frau sexuell bedrängten, schritt er ein – und landete im Spital.

Jetzt kritisieren Leser in der Kommentarspalte auf Tagesanzeiger.ch die Polizei. «Die ewige Empfehlung, mit dem Handy 117 zu wählen, ist nicht immer das Beste. Bin schon zweimal nicht durchgekommen, das hat mich ziemlich schockiert. Du siehst wie ein Laden überfallen wird und das Handy tutet ins Nichts», schreibt Stephan Baumann.

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