16-Jähriger aus kaltem Zürichsee gefischt

Nur elf Grad kalt war das Wasser, als der 16-jähriger Ruderer mit seinem Skiff auf dem Zürichsee kenterte. Alleine hätte er es nicht bis zum Ufer geschafft.

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Ein 16-jähriger Ruderer ist am Sonntagmittag auf dem Zürichsee gekentert und ins ungemütlich kalte Wasser gefallen. Passanten hörten seine Hilfeschreie und riefen die Polizei, welche den schon stark unterkühlten Jugendlichen rettete.

Rund 200 Meter vor dem Hafen Tiefenbrunnen war der Ruderer unterwegs, als sein Einer-Sportboot - auch Skiff genannt - kenterte, wie die Stadtpolizei heute Montag mitteilte. Der Jugendliche tauchte ins 11 Grad kalte Wasser, konnte sich dann aber am Boot halten und schrie aus vollem Hals um Hilfe.

Dies hörten Passanten, die umgehend die Polizei alarmierten. Sofort brauste ein Motorboot der Wasserschutzpolizei heran. Die Polizisten zogen den jungen Mann aus dem Wasser und bargen auch das Skiff. Der bibbernde Jugendliche wurde in Wärmefolien eingepackt und zu einem Polizeistützpunkt gefahren. Nach einer Untersuchung durch Schutz und Rettung Zürich konnte er nach Hause gehen.

Weshalb das Boot gekentert war, ist unklar, wie eine Polizeisprecherin auf Anfrage sagte. (fsc/sda)

Erstellt: 10.11.2008, 12:44 Uhr

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