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20 Jahre nach dem «Needle Park» gibt es 5000 Drogenabhängige in Zürich

Zwei Jahrzehnte nach der Platzspitz-Schliessung hat sich das Drogenproblem in Zürich stark verändert. Doch die Polizei rechnet allein in der Stadt noch immer mit Tausenden Abhängigen.

Offene Drogenszene im Parkidyll: Platzspitz in Zürich im Sommer 1990.
Offene Drogenszene im Parkidyll: Platzspitz in Zürich im Sommer 1990.
Str, Keystone
Selber Monat, selber Ort: Ein Süchtiger setzt sich seinen Schuss.
Selber Monat, selber Ort: Ein Süchtiger setzt sich seinen Schuss.
Keystone
Der Platz hinter dem Landesmuseum ist wieder ein Entspannungsort.
Der Platz hinter dem Landesmuseum ist wieder ein Entspannungsort.
Keystone
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Es war ein Slum mitten in der Stadt: Der «Needle Park» am Platzspitz sorgte Anfang der 90er-Jahre weltweit für Schlagzeilen. Von 1987 bis 1992 machte sich dort die offene Drogenszene breit. Bis zu 1500 Süchtige und Dealer hielten sich an Sommertagen auf Europas grösstem Drogenbasar auf. Inmitten von Dreck und Gewalt verelendeten viele Heroinsüchtige, die HIV-Infektionen nahmen rasant zu. Die Behörden tolerierten das Treiben lange.

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