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25'000 Liter Gülle vergiften alle Fische in Zürcher Bach

Gelangen Schadstoffe in Gewässer, sterben ganze Bäche. Meist bleiben die Verursacher unbekannt. Nicht so vergangene Woche in der Nähe von Winterthur.

Die braune Brühe und der weisse Schaum sind weggespült – mit ihnen auch alle Lebewesen im Tobelbach bei Neftenbach. Foto: Urs Jaudas
Die braune Brühe und der weisse Schaum sind weggespült – mit ihnen auch alle Lebewesen im Tobelbach bei Neftenbach. Foto: Urs Jaudas

Im Tobelbach bei Neftenbach ist alles tot. Mindestens 400 Fische sind gestorben, Tausende kleine Tiere verendet. Bis hier wieder Leben einkehrt, dauert es Monate, Fische dürfte es hier länger keine mehr geben. Vor einer Woche sind bei einem Bauernhof oberhalb des Tobelbachs rund 25 Kubikmeter Gülle ausgelaufen, das sind 25'000 Liter Fäkalien von Tieren im Verhältnis von eins zu eins mit Wasser vermischt. Wie Recherchen zeigen, war wohl die Unachtsamkeit eines Bauern Auslöser für eine landwirtschaftliche Katastrophe, wie sie im Kanton Zürich in den vergangenen zehn Jahren so nie gab.

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