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3000 Tonnen Blei vergiften den Zürcher Boden

In den Zürcher Schiessanlagen sammelt sich seit Jahrzehnten tonnenweise Blei an und vergiftet den Boden. 30 solcher Anlagen stehen gar in Gewässerschutzzonen. Diese müssen nun bis Ende 2012 saniert werden.

Hier sammelt sich tonnenweise Blei: Kugelfang einer Schiessanlage in Wetzikon.
Hier sammelt sich tonnenweise Blei: Kugelfang einer Schiessanlage in Wetzikon.
Tom Kawara

Im Boden des Kantons Zürich stecken 3000 Tonnen Blei und vergiften den Grund. Das Blei stammt aus den Gewehren von Schützen. Seit über 100 Jahren feuern sie die Bleikugeln in die Kugelfänge von über 320 Schiessständen im Kanton, wo sich das Blei seither ansammelt. Zusätzlich zum Schwermetall lagert sich im Erdreich auch das Halbmetall Antimon ab.

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