350 Lenker fuhren zu schnell an Schulhäusern vorbei

Bei Kontrollen registrierte die Polizei im Kanton Zürich 350 Autolenker, die zum Schulanfang zu schnell unterwegs waren.

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Kantons- und Gemeindepolizeien habein seit dem 18. August bis Ende des Monats in der Umgebung von Schulhäusern und Kindergärten vermehrt Verkehrskontrollen durchgeführt.

In rund 80 Gemeinden wurden total 350 Fahrzeuglenker wegen Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit verzeigt. In 70 weiteren Fällen mussten laut Angaben der Kantonspolizei Lenker gebüsst werden, weil sie den Vortritt an Fussgängerstreifen missachteten. 180 mal kamen die Fahrzeugführer mit einer Belehrung davon.

Beanstandet wurden zudem 450 Velos und Mofas, weil sie technische Mängel aufwiesen.

Ähnlich wie im Vorjahr

Laut Karl Steiner von der Kantonspolizei bewegen sich die Zahlen im Rahmen des Vorjahres. 2007 wurden 372 Lenker wegen zu hoher Geschwindigkeit verzeigt und 80 wegen Missachten des Vortrittsrechts gebüsst werden. Damals wurden 171 Belehrungen ausgesprochen sowie knapp 500 Zweiräder beanstandet.

Gemäss Steiner seien die Zahlen im Verhältnis zur Anzahl Schulhäusern, bei denen die Kontrollen stattfanden, nicht alarmierend. Trotzdem würden noch immer zu viele Fahrzeuglenker die Höchstgeschwindigkeit und den Vortritt am Fussgängerstreifen missachten. Das sei besonders rund um Schulhäuser bedenklich. (ep)

Erstellt: 09.09.2008, 14:37 Uhr

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