370'000 Franken für Zirkus Pipistrello

Der Zürcher Regierungsrat unterstützt zwölf Projekte mit 1,5 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds. Der Zürcher Mitspielzirkus Circolino Pipistrello kann so sein Winterquartier sanieren.

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Die Stiftung Circolino Pipistrello erhält 370'000 Franken aus dem Lotteriefonds des Kantons Zürich. Das ist der höchste Beitrag, den der Regierungsrat gesprochen hat.

Der 1981 gegründete Mitspielzirkus geht jährlich zwischen April und Oktober auf Tournee. Jeweils vor Ort erarbeitet er mit Kindern und Jugendlichen oder Menschen mit Beeinträchtigung ein Programm. Die Projektwochen sind im Kanton beliebt und erfolgreich. Der Regierungsrat stuft sie zudem als kulturpolitisch und sozialpädagogisch wertvoll ein, wie es in einer Mitteilung heisst.

Geld für Aufklärung

353'000 Franken aus dem Lottieriefonds erhält der Verein Fachstelle Limita, der sich für Früherkennung und Prävention von sexueller Gewalt gegen Kinder engagiert. Mit dem Geld aus dem Lotteriefonds will der Verein einen Präventions-Parcours für Kinder einrichten.

Hauptziel ist es, die Kinder altersgerecht aufzuklären und Persönlichkeitsbildung, Selbstbewusstsein und Abwehrstrategien zu stärken. Ausserdem gehören Begleitveranstaltungen für Lehrpersonen und Eltern zum Projekt. In den nächsten zwei Jahren sollen mit dem Angebot rund 60 Primarklassen im Kanton Zürich erreicht werden.

Weitere Beiträge zwischen 6000 Franken und 150'000 Franken erhalten unter anderem die Winterthurer Musikfestwochen, der Verein IG Rote Fabrik, die Stiftung Oldtimer Boote Zürichsee und der Verein Polizeimusikfestival.

Insgesamt kann der Regierungsrat pro Jahr 10 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds bewilligen. Der einzelne Beitrag darf nicht höher sein als 500'000 Franken. Für das laufende Jahr stehen noch knapp 4 Millionen Franken zur Verfügung. (cim/sda)

Erstellt: 22.07.2010, 13:45 Uhr

Erhält für sein Winterlager Geld: Der Zirkus Pipistrello. (Bild: David Baer)

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