Zum Hauptinhalt springen

400'000 Franken für FCZ- und GC-Fans

Gewalt bei Fussballspielen sei nicht Alltag, findet die Stadt Zürich. Sie will die Fanarbeit der beiden Stadtclubs für die kommenden vier Jahre finanziell absichern.

Später kam es zu Gewalt: GC-Fans beim Meisterschaftsspiel gegen den FC Lugano am 8. Mai in Lugano.
Später kam es zu Gewalt: GC-Fans beim Meisterschaftsspiel gegen den FC Lugano am 8. Mai in Lugano.
Keystone

Für die Fanarbeit sollen die Fussballclubs FCZ und GC weiterhin Geld von der Stadt erhalten. Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat, den Verein Fanarbeit für die Jahre 2017 bis 2020 mit einem jährlichen Maximalbeitrag von 100'000 Franken zu unterstützen. In vier Jahren würden so bis zu 400'000 Franken fliessen.

Der Verein Fanarbeit entwickelt Projekte, um Fussballfans für Gewaltfragen zu sensibilisieren und die Zusammenarbeit unter den Fans zu fördern. Der Verein ist überdies Ansprechpartner für alle Akteure rund um den Zürcher Fussball.

Das bewährte Konzept soll auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden können, teilte der Stadtrat am Mittwoch mit. Deshalb beantragt er dem Gemeinderat den Unterstützungsbeitrag. Die Stadt Zürich, der Kanton und die beiden Vereine tragen je einen Drittel der Kosten.

Gewalt nicht als Normalfall

Fanarbeit könne zwar gewalttätige Vorkommnisse nicht gänzlich verhindern. Sie leiste aber einen «entscheidenden Beitrag», damit Gewalt nicht zum Normalfall wird, heisst es weiter. Mit dem gezielten Einbezug von Fans könnten Vorfälle verhindert oder vermindert werden.

Die Fanprojekte starteten 2008 mit einer dreijährigen Pilotphase. 2011 wurde diese um zwei Jahre verlängert. Danach erhielt der Verein definitive Strukturen. Dem Vorstand gehören je ein Vertreter der Stadt Zürich, der beiden Fussballclubs, der Chef des kantonalen Sportamts sowie ein Vertreter der Offenen Jugendarbeit an.

SDA/ep

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch