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4400 haben für Sans-Papiers unterschrieben

Papierlose im Kanton Zürich sollen einen regulären Aufenthaltsstatus erhalten. Der Regierungsrat hat heute Dienstag eine entsprechende Petition erhalten.

Langjähriger Kampf: Schon 2010 demonstrierten gegen 30 Papierlose in Zürich für eine Verbesserung ihrer Situation.
Langjähriger Kampf: Schon 2010 demonstrierten gegen 30 Papierlose in Zürich für eine Verbesserung ihrer Situation.
Keystone

Wer schon lange im Kanton Zürich lebt und arbeitet, aber keine gültigen Papiere besitzt, müsse eine Aufenthaltsbewilligung bekommen. Dies fordert eine Petition der Sans-Papiers Anlaufstelle Zürich (Spaz). Am Dienstag hat sie eine entsprechende Petition mit 4400 Unterschriften dem Zürcher Regierungsrat überreicht. Sie bezieht sich auf das Pilotprojekt «Operation Papyrus», welches im Kanton Genf erfolgreich umgesetzt werde.

Bislang haben dort laut einer Medienmitteilung der Anlaufstelle vom Dienstag 590 Sans-Papiers einen regulären Aufenthaltsstatus erhalten. «Genf ist der Kanton mit der höchsten Dichte an Sans-Papiers», sagte Bea Schwager von der Spaz auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

28'000 Sans-Papiers in Zürich

Im Kanton Zürich geht man von 28'000 Sans-Papiers aus. Die Zahlen stammen vom Staatssekretariat für Migration. Schwager sieht die Sans-Papiers in der Beratung. Sie sagt: «Es sind viele und sie sind verschieden. Nicht alle erfüllen die Voraussetzungen für die Operation Papyrus.»

Ohne gültige Papiere leben Männer, Frauen und Kinder im Kanton. Laut Spaz wohnen und arbeiten sie aufgrund des fehlenden Aufenthaltsstatus oft unter prekären Bedingungen. «Die Chance auf einen regulären Aufenthaltsstatus durch ein Härtefallgesuch ist bei der aktuellen Praxis im Kanton Zürich sehr gering», heisst es in der Mitteilung weiter.

(SDA)

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