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5 Franken für ein Oberländer Ei

Bauer Kurt Brunner züchtet auf seinem Hof in Wernetshausen Hühner. Trotzdem ruft er dazu auf, weniger oder gar keine Eier zu essen – oder massiv mehr dafür zu bezahlen.

Bauer Kurt Brunner mit seinen Hühnern, einer Kreuzung der alten Rassen Rhode-Island und Wyandotte. Für ihn ist es ein Weg hin zu einer würdigen und wesensgerechten Hühnerhaltung.
Bauer Kurt Brunner mit seinen Hühnern, einer Kreuzung der alten Rassen Rhode-Island und Wyandotte. Für ihn ist es ein Weg hin zu einer würdigen und wesensgerechten Hühnerhaltung.
Reto Oeschger
Kaum ein anderer Bauer züchtet selber Hühner, um mit ihnen landwirtschaftlich zu arbeiten. Diese Küken sind erst ein paar Stunden alt.
Kaum ein anderer Bauer züchtet selber Hühner, um mit ihnen landwirtschaftlich zu arbeiten. Diese Küken sind erst ein paar Stunden alt.
Reto Oeschger
Glücklich, wer auf Brunners Hof ein Huhn sein darf.
Glücklich, wer auf Brunners Hof ein Huhn sein darf.
Reto Oeschger
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Ein leises «Piep, Piiiep» ist zu vernehmen, als Kurt Brunner eine Plastikkiste aus dem Schrank mit der Glastür zieht. Fünf Küken, alle erst wenige Stunden alt, recken ihre Köpfe in die Höhe und fiepen in hohen Tönen. Neben ihnen liegen die gebrochene Schale eines Eis und etwa ein Dutzend Eier, aus denen weitere Hühnchen schlüpfen sollen. In ein paar Monaten werden diese Tierchen – eine Kreuzung der alten Rassen Rhode Island und Wyandotte – stolze Hühner und Güggel sein.

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