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«6200 Stadtzürcher reichten keine Steuererklärung ein»

Was macht der Staat, wenn jemand auf die Steuererklärung pfeift? Bruno Fässler, Direktor des Zürcher Steueramts, über das Schätzen, Steuerfahnder und Denunziantentum.

«Man kann nicht einfach sagen: ‹Glück gehabt, die haben mich zu tief eingeschätzt›»: Bruno Fässler, Direktor des Steueramts der Stadt Zürich. Bild: pd
«Man kann nicht einfach sagen: ‹Glück gehabt, die haben mich zu tief eingeschätzt›»: Bruno Fässler, Direktor des Steueramts der Stadt Zürich. Bild: pd

In Dürnten wurde einem Hilfsarbeiter zum Verhängnis, dass er nie eine Steuererklärung eingereicht hatte. Er wurde als Topverdiener eingeschätzt und zahlte entsprechende Steuern. Wie viele Leute reichen in der Stadt Zürich die Steuererklärung konsequent nicht ein?

Wie viele das konsequent nicht machen, kann ich nicht sagen. Ich kann nur sagen, dass jedes Jahr etwa 2 bis 3 Prozent aller Steuerpflichtigen auch nach einer Mahnung keine Steuererklärung einreichen. Zuletzt waren es 6200 Personen.

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