Aeppli trifft sich mit Universitätsrat

Nach dem sofortigen Rücktritt von Unirektor Andreas Fischer geht Christoph Mörgeli in Deckung. Bildungsdirektorin Regine Aeppli sagt, wann und wo sie eine Erklärung zum Fall abgibt.

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SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli hat seine Strategie geändert. Nachdem er sich in der Affäre um seine Entlassung im vergangenen Jahr mit markigen Worten nicht zurückhielt, verhält er sich nach dem Rücktritt des Rektors der Universität Zürich völlig anders.

Während seine Kantonalpartei gestern in einer Mitteilung schrieb, «der Druck der linken Professoren» habe zum Rücktritt geführt, gibt sich Mörgeli äusserst wortkarg. Auf Fragen nach seiner Meinung zu den neusten Entwicklungen und seinen nächsten Schritten sagt er nur: «No Comment.»

Treffen mit dem Unirat

Die von ihm zu einem früheren Zeitpunkt heftig kritisierte Bildungsdirektorin Regine Aeppli (SP) will am Tag nach dem Rücktritt zwar ebenfalls nichts sagen. Doch sie lässt verlauten, wie es weitergeht. Als Nächstes trifft sie sich mit dem Universitätsrat. Dieser muss den Rücktritt Fischers formell bestätigen. Das wird noch in dieser Woche der Fall sein.

Stellung beziehen wird Aeppli aber nicht im Anschluss an diese Sitzung, sondern erst nächste Woche. Dies im Rahmen der ordentlichen Behandlung des Jahresberichtes der Universität im Kantonsrat am Montag. Auf dann kündigt Aeppli eine Erklärung zu den jüngsten Ereignissen im Fall Mörgeli an. «Heute wird Regierungsrätin Aeppli keine Stellung beziehen», sagt ihr Sprecher Matthias Baer.

Erstellt: 07.11.2013, 11:36 Uhr

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