Anzahl Studentinnen an der ETH sinkt

Die Frauen halten an der Zürcher Universität die Mehrheit. Ganz anders an der Technischen Hochschule.

57 Prozent der Studierenden an der Universität Zürich sind Frauen: Eine Studentin verfolgt eine Vorlesung.

57 Prozent der Studierenden an der Universität Zürich sind Frauen: Eine Studentin verfolgt eine Vorlesung. Bild: Keystone

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Das Fach Rechtswissenschaft wird an der Universität Zürich immer beliebter. Rund 3800 Jusstudierende starten am kommenden Montag ins Herbstsemester. Damit sind die Rechtswissenschaften nach der Philosophischen (11'700) neu zur zweitgrössten Fakultät geworden. Die Wirtschaftswissenschaften rutschten auf Platz drei ab.

Insgesamt beginnt am 16. September für rund 26'600 Studierende der Unialltag. Das sind etwas mehr als im letzten Jahr - damals waren es knapp 26'400. Leicht gesunken von über 3770 auf knapp 3600 ist dagegen die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger, wie die Universität am Freitag mitteilte.

Frauenmehrheit an der Uni

Etwas mehr als die Hälfte der Studierenden absolviert ein Bachelorstudium. Viele davon hängen nach dem Bachelor zudem einen Master an. Der Anteil der Masterstudierenden liegt mittlerweile bei 21 Prozent, zwei Prozent mehr als im letzten Jahr. Fast 17 Prozent der Studierenden machen eine Dissertation oder ein PhD.

Wie schon in den vergangenen Jahren sind die Studentinnen an der Uni Zürich in den Mehrheit. Ihr Anteil liegt bei knapp 57 Prozent. An der Philosophischen Fakultät sind beinahe doppelt so viele Frauen wie Männer eingeschrieben und an der Vetsuisse Fakultät studieren fast fünfeinhalb mal mehr angehende Tierärztinnen als Tierärzte.

In der Humanmedizin stehen neu 300 statt wie bisher 240 Studienplätze zur Verfügung. An der Vetsuisse Fakultät sind es 80, in der Zahnmedizin 50 Plätze. Unverändert ist der Ausländeranteil. Er beträgt 17 Prozent (rund 4500 Studierende).

Maschineningenieure und Architekten

Die ETH Zürich rechnet damit, dass die Zahl der Studierenden in diesem Jahr erstmals die Marke von 18'000 übersteigt, knapp 4000 davon sind Doktorierende. Die Zahl der Neueintritte bleibt unverändert hoch: So nehmen am Montag gut 2700 ein Bachelorstudium in Angriff, wie es in einer Mitteilung heisst.

Gleich geblieben ist auch der Anteil ausländischer Studierender. Er beträgt knapp 19 Prozent. Anders als an der Uni sind die Studentinnen an der ETH weiter klar in der Minderheit. Ihr Anteil ist gar leicht von 32,2 auf 30,4 Prozent gesunken.

Beliebtestes Fach unter den Studienanfängern bleibt Maschineningenieurwissenschaften, gefolgt von Architektur und dem erst 2011 eingeführten Studiengang Gesundheitswissenschaften und Technologie. (pia/sda)

Erstellt: 13.09.2013, 13:44 Uhr

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