Baustart für Neugestaltung des Bahnhofs Winterthur

Winterthur will den Bahnhof neu gestalten und damit die Quartiere Altstadt, Sulzerareal und Neuwiesen besser verbinden. Heute Montag ist der Start für die nächste Bauphase.

So soll es rund um den Bahnhof dereinst aussehen: Visualisierung eines entstehenden Platzes beim Kesselhaus in Winterthur.

So soll es rund um den Bahnhof dereinst aussehen: Visualisierung eines entstehenden Platzes beim Kesselhaus in Winterthur. Bild: Visualisierung / PD

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Durch die teilweise Wiederherstellung der ehemaligen «Stadtebene» entstehen beidseits des Gleiskorridors Verbindungen und Plätze, welche vorwiegend dem Langsamverkehr dienen, wie es in der Mitteilung der Stadt Winterthur vom Montag heisst. In der Vergangenheit sei diese städtische Ebene zugunsten von Strasseneinschnitten laufend verkleinert worden.

Wenige bauliche und gestalterische Elemente sind gemäss Mitteilung nötig, um die Übersichtlichkeit zu verbessern. Neu werden lichtdurchlässige Dächer über den Abgängen zur Unterführung, Sitzbänke, Beleuchtungselemente und zwei Brunnen das zentrale Stadtbild prägen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich rund zweieinhalb Jahre. Eine Herausforderung sei dabei, den Verkehr auf der meistbefahrenen Verkehrsachse in Winterthur, der Zürcherstrasse, sowie den Betrieb vom Stadtbus aufrechtzuerhalten, heisst es weiter. Zudem dürfen die Zugfahrten im Bereich der Gleisquerung nicht behindert werden.

Altstadtseite bereits erheblich aufgewertet

Im Zusammenhang mit dem sogenannten Masterplan Stadtraum Bahnhof Winterthur sind in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Projekte fertiggestellt worden. Die Altstadtseite des Bahnhofs wurde dadurch bereits erheblich aufgewertet.

Im letzten Sommer waren das neue Wahrzeichen, der neue Busbahnhof mit dem Pilzdach, sowie der Archplatz mit der Archstrasse in Betrieb genommen worden. Der Neubau der Velostation und die Neugestaltung des Bahnhofplatzes im Bereich des ehemaligen Milchküchenareals waren bereits 2010 erfolgt.

Für das Projekt Stadtraum Bahnhof Winterthur hatten die Stimmberechtigten im Frühling 2009 einem Rahmenkredit in der Höhe von 84 Millionen Franken zugestimmt. Die Gleisquerung ist Bestandteil dieses Kredits, der Grosse Gemeinderat genehmigte den entsprechenden Ausführungskredit von 27,1 Millionen Franken im Herbst 2013. (jcu/sda)

Erstellt: 02.06.2014, 14:47 Uhr

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