Belastung durch Mobilfunkanlagen bleibt unter Grenzwert

Die Strahlenbelastung durch Mobilfunkantennen steigt. Trotzdem bleibt sie weiter unter dem Grenzwert, selbst an Spitzentagen.

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Trotz leichter Zunahme liegt die Belastung durch Mobilfunkantennen im Kanton Zürich nach wie vor weit unter dem Grenzwert. Dies haben Messungen zwischen Juni und August 2008 ergeben.

Die Messungen erfolgten auf stark frequentierten Plätzen in den Städten Zürich, Winterthur und Uster sowie in der kleinen Weinländer Gemeinde Feuerthalen. Gemessen wurde zudem auf Schulhausplätzen, die als Orte mit besonders empfindlicher Nutzung gelten, wie die Baudirektion und das Forum Mobil am Dienstag mitteilten.

Mehr Gespräche – höhere Messwerte

Die Grenzwerte seien an allen Messorten klar eingehalten worden. Im Vergleich zur letzten Messung vor zwei Jahren hätten sich die Werte allerdings leicht erhöht.

Grund dafür seien die höhere Anzahl von Handy-Gesprächen sowie die gestiegene Nachfrage nach mobilen Datendienstleistungen. Es sei aber auch möglich, dass der Aufbau der Messinstrumente in den beiden Jahren nicht absolut identisch war, heisst es in der Mitteilung weiter.

Grenzwert auf Schulhausplätzen bei weitem nicht erreicht

Am Tag der Street Parade stieg der Wert am Zürcher Bellevue im Vergleich zu normalen Werktagen leicht an. Mit 1,41 Volt pro Meter lag er aber immer noch rund dreissigmal tiefer als der Grenzwert.

Um ein Vielfaches unterschritten wurde der Grenzwert schliesslich auf den acht Schulhausplätzen in Adliswil, Bonstetten, Dietikon, Hombrechtikon und Kloten. Die Messwerte lagen jeweils ein Vielfaches unter den Anlagegrenzwerten von fünf Volt pro Meter.

(fsc/sda)

Erstellt: 09.09.2008, 14:39 Uhr

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