Budget Winterthur fast ausgeglichen

Die Stadt Winterthur rechnet für 2009 mit einem kleinen Defizit von 3 Millionen. Der finanzielle Spielraum bleibe aber trotz des praktisch ausgeglichenen Budgets sehr eng.

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Der Steuerfuss liegt 2009 bei 123 Prozent und damit beim kantonalen Maximum, wie die Informationsstelle der Stadt Winterthur am Dienstag mitteilte. Der Ausgleich der Teuerung sowie weitere Lohnmassnahmen für das Personal führten zu einem gegenüber dem Budget 2008 moderaten Ausgabenwachstum.

Zum höheren Sachaufwand tragen neben höheren Kosten für den Liegenschaftenunterhalt und mehr AHV-Zusatzleistungen auch Mehrkosten bei der Schule wegen der Volksschulreform bei. Auf der anderen Seiten rechnet die Eulachstadt aber für 2009 noch mit steigenden Steuereinnahmen.

Trotz Finanzkrise sei bei den juristischen Personen mit Mehreinnahmen zu rechnen. Und die Steuern der natürlichen Personen profitierten vom Wachstum der Stadt und gestiegenen Löhnen.

Geringere Steuereinnahmen für 2010 erwartet

Auch ohne grössere Defizite bleibe aber der finanzielle Spielraum Winterthurs weiterhin eng. Zwar zeige die Haushaltssanierung 2007 Wirkung, das Wachstum in anderen Bereichen habe dadurch aber nicht ausgeglichen werden können.

Und wegen der weniger guten Wirtschaftsaussichten sei für 2010 mit geringeren Steuereinnahmen zu rechnen. Winterthur bleibe somit auch in Zukunft auf den kantonalen Finanzausgleich angewiesen, insbesondere auf den neu vorgesehenen Zentrumsausgleich. (tif/sda)

Erstellt: 23.09.2008, 12:00 Uhr

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