Budgetstreit: Lunch-Checks und Lohnerhöhungen abgelehnt

Bis spätnachts stritt der Gemeinderat um das Budget Zürichs. Die Linke hatte die Bürgerlichen beinahe ausgetrickst, aber schliesslich doch verloren. Tagesanzeiger.ch berichtete live. Am Mittwoch geht es weiter.

Die Sparallianz hatte im Dezember 2010 das Budget zurückgewiesen. Sie forderte vom Stadtrat, das veranschlagte Defizit von 220 Millionen Franken wegzukürzen. Wo er dies tun solle, sagte sie nicht. Der Stadtrat tat wie geheissen und legte im Januar einen ausgeglichenen Budgetentwurf vor.

Eine Verbesserung von 70 Millionen Franken ergab sich durch höhere Steuereinnahmen als erwartet, die übrigen 150 Millionen waren Kürzungen in sämtlichen Departementen. Einen grossen Teil machen Abstriche beim Personal aus.

Die Rechnung 2010 der Stadt Zürich schliesst mit einem Defizit von 56,2 Millionen Franken. Budgetiert waren 216,6 Millionen, dazu kamen Zusatzkredite von 59 Millionen.

(Erstellt: 16.03.2011, 14:42 Uhr)

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