Der Abschied von Ueli Beck endete mit einem Scherz

In der Witiker Kirche nahmen die Familie und eine grosse Fangemeinde Abschied von Ueli Beck. Der Pfarrer erzählte dabei auch Anekdoten und Witze.

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«Ueli Becks Fangemeinde ist jetzt auch eine Trauergemeinde», sagte der reformierte Pfarrer Gerhard Trachsel zur Begrüssung an der Abdankungsfeier in der hellen und luftigen Kirche von Witikon. Trachsel kannte Beck sehr gut, traf in auf der Strasse und im Einkaufszentrum Witikon. Becks Frau Marianne und die drei Söhne hatten sich Trachsel als «Lieblingspfarrer» für die Feier gewünscht, obwohl er seit Jahren pensioniert ist.

Trachsel bezeichnete Beck als «Agnostiker», der mit dem Herrgott nicht viel habe anfangen können. Als die Familie unmittelbar nach Ueli Becks Tod im Spital Zollikerberg Formulare ausfüllen musste, war da auch die Frage, wohin Becks Post nachgeschickt werden solle. Sohn Christoph fragte den Pfarrer um Rat: «Eher nach oben oder eher nach unten?». Eine klare Antwort wollte Trachsel an der Abdankung nicht geben. «Sie ahnen aber wohl ungefähr die Richtung», erklärte er.

Und zum Schluss erzählte er noch einen Witz: «Ein Pfarrer fragt ein Gemeindemitglied: ‹Darf ich Sie in mein Gebet einschliessen?› Die Antwort: ‹Ja gern - aber wie komme ich da wieder heraus?›». Der Organist Bruno Reich spielt zu Becks Abschied Jazz und ein Medley mit Melodien aus der kleinen Niederorfoper. Ueli Beck hätte gern bei der Neuinszenierung mitgewirkt. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 03.09.2010, 17:21 Uhr

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