Durchschnittsmiete sinkt auf 1172 Franken

In Zürich entstehen viele neue Genossenschaftswohnungen. Trotzdem sinkt deren Mietpreis durchschnittlich nur um sechs Franken.

Eines der anstehenden Projekte in der Stadt Zürich: Geplante Genossenschaftswohnungen in der Kalkbreite.

Eines der anstehenden Projekte in der Stadt Zürich: Geplante Genossenschaftswohnungen in der Kalkbreite. Bild: Genossenschaft Kalkbreite

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Im Jahr 2011 hat eine Genossenschaftswohnung in Zürich und Umgebung durchschnittlich 1172 Franken gekostet. Das sind sechs Franken weniger als im Vorjahr, wie der Verband Wohnbaugenossenschaften Schweiz am Mittwoch mitteilte.

Die Finanzierungskosten der Zürcher Wohnbaugenossenschaften sind durch rückläufige Zinssätze im vergangenen Jahr um 3,4 Prozent gesunken. Seit Jahren zum ersten Mal waren Abschreibungen und Rückstellungen und damit auch die Gesamtkosten niedriger als im Vorjahr.

Genossenschaftswohnungen bis 50 Prozent günstiger

Die gemäss Kostenmiete zulässige Mietzinshöhe wurde um sechs Prozent unterschritten. Laut Angaben von Wohnbaugenossenschaften Zürich sind die Mietzinse der Genossenschaftswohnungen um 30 bis 50 Prozent günstiger als die Marktmietzinse.

Für seine Kostenstatistik hat der Verband der gemeinnützigen Wohnbauträger die Angaben von 43 Baugenossenschaften mit 39'056 Wohnungen in Zürich und Umgebung ausgewertet. Die Daten könnten durchaus Geltung für die ganze Schweiz beanspruchen, schreibt der Verband. Die Grösse der Wohnungen wurde nicht erhoben.

(pia/sda)

Erstellt: 31.10.2012, 13:28 Uhr

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