ETH: Sieben Prozent mehr Studierende

An der ETH Zürich werden im kommenden Semester erstmals mehr als 14'000 Studierende die Höhrsääle bevölkern. Die Neuanmeldungen zeigen: Das Interesse an Ingenieurberufen steigt wieder.

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Lange Zeit wurde das mangelnde Interesse junger Studierender an den Ingenieurwissenschaften beklagt. Jetzt meldet die ETH Zürich gestützt auf die Anmeldungen für das neue Studienjahr ein «erstarktes Interesse am Ingenieurberuf».

Die ETH Zürich verzeichnet für das am Dienstag beginnende neue Studienjahr 2200 Neueintritte, das sind sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Am meisten Neueintritte gebe es bei den Maschineningenieurwissenschaften (348) und in der Architektur (287).

Wachstumsschub bei der Informatik

Werde aber bei der Architektur gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang verzeichnet, so entspreche die Zunahme bei den künftigen Maschineningenieuren 19 Prozent, teilte die ETH am Donnerstag mit. Ebenfalls 19 Prozent mehr Neustudenten werden bei den Bauingenieurwissenschaften verzeichnet.

Einen regelrechten Wachstumsschub erfahre die Informatik mit plus 27 Prozent Neueintritten. Insgesamt legen die Ingenieurwissenschaften bei den neu eintretenden Studierenden um 13 Prozent zu. Ein solides Wachstum zeige sich auch in der Mathematik (plus 18 Prozent) und der Physik (plus 13 Prozent).

Erstmals mehr als 14'000 Stundenten

Die Neueintritte lassen laut der ETH-Rektorin Heidi Wunderli- Allenspach «auf ein erstarktes Interesse am Ingenieurberuf schliessen». Das sei unter anderem das Resultat verstärkter Informationsanstrengungen in den letzten Jahren der Hochschulen und der Wirtschaft.

Als Wermutstropfen bezeichnet Wunderli-Allenspach die real sinkenden Bundesbeiträge bei steigenden Studierendenzahlen. Insgesamt dürften ab Semesterstart erstmals mehr als 14'000 Personen an der ETH Zürich eingeschrieben sein. (fsc/sda)

Erstellt: 11.09.2008, 15:35 Uhr

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