Einbrecherbande überführt

Sechs Männer wollten ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf geklauter Elektrogeräte bestreiten. Nun hat die Kantonspolizei den Dieben acht Einbruchdiebstähle nachgewiesen.

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Für eine Einbruchserie in den Kantonen Zürich und Aargau ist eine sechsköpfige Einbrecherbande verantwortlich. Dies stellte die Kantonspolizei in einem Ermittlungsverfahren fest.

Die Angeschuldigten waren im Februar dieses Jahres in Autogaragen und gewerbliche Betriebe eingebrochen und klauten Waren im Wert von rund 41'000 Franken. Dabei verursachten sie einen Sachschaden von zirka 23'000 Franken. Die Beute, vor allem elektronische Geräte wie Computer, Autoradios und -bestandteile, verkauften die Beteiligten in Lokalen sowie auf der Strasse an unbekannte Abnehmer und finanzierten sich damit ihren Lebensunterhalt.

Wegen Veruntreuung verhaftet

Bei den Verhafteten handelt es sich um einen 23-jährigen Schweizer, drei Tunesier im Alter zwischen 31 und 41 Jahren, einen 22-jährigen Afghanen sowie einen 33-jährigen Mann aus der Westsahara. Letzterer hielt sich in der Schweiz auf, obwohl sein Asylgesuch vor Jahren abgelaufen war. Alle Männer waren der Polizei bereits bekannt.

Aufgeflogen sind die Männer im März, als der 23-jährige Schweizer wegen Veruntreuung eines Personenwagens in Bern verhaftet wurde. Dabei stellte die Polizei im Fahrzeug Diebesgut aus Einbrüchen im Kanton Zürich sicher. Dies führte schliesslich zur Verhaftung seiner Komplizen. (fsc)

Erstellt: 18.09.2008, 11:40 Uhr

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