Fischenthal prüft Gemeindefusion

Weil die Zürcher Gemeinde in finanziellen Nöten steckt, müssen neue Lösungen her. Eine davon wäre der Zusammenschluss mit einer Nachbargemeinde.

Bald ein Bild der Vergangenheit? Das Wappen der Gemeinde Fischenthal.

Bald ein Bild der Vergangenheit? Das Wappen der Gemeinde Fischenthal. Bild: Wikimedia Commons

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Fischenthal steht finanziell unter Druck. Die drittgrösste Gemeinde des Kantons Zürich habe nun eine Arbeitsgruppe gebildet, die drei Szenarien zur Lösung des Problems untersuchen soll, schreibt die NZZ am Mittwoch.

Eine Idee ist der Zusammenschluss mit einer anderen Gemeinde. Laut Finanzvorsteher und Leiter der Arbeitsgruppe, Herbert Müller, kämen dazu alle Nachbargemeinden infrage. Der Fokus liege aber auf Bauma und Wald. «Wir wollen abklären, welche Folgen eine Fusion für die Fischenthaler hätte», sagt Müller.

Auslagerung von Dienstleistungen

Überprüft werde aber auch ein «Zusammenschluss light», heisst es weiter. Die Arbeitsgruppe geht der Frage nach, inwieweit die Gemeindekasse durch vermehrte Zusammenarbeit mit Nachbarn oder durch eine Auslagerung von Leistungen entlastet werden könnte.

Die dritte Option ist, den derzeitigen Steuerfuss der Gemeinde mittelfristig auf 124 Prozent zu belassen. Laut Müller gilt es dabei zu klären, in welchen Bereichen Einsparungen oder Mehrerträge möglich sind und welche Dienstleistungen bei gleichbleibendem Steuerfuss noch angeboten werden können.

Auch die Gemeindebevölkerung kann ihre Meinung zu den Entwürfen einbringen. Am 14. März sind Gespräche geplant. Im November will die Gruppe ihre Ergebnisse präsentieren. Mitte 2016 könnte laut NZZ die Volksabstimmung dazu folgen.

(tif)

Erstellt: 25.02.2015, 07:38 Uhr

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