Flughafen Zürich testet Ganzkörper-Scanner

Ein neuer Ganzkörper-Scanner wird ein «Nacktbild» der Passagiere erstellen und damit gefährliche Gegenstände am Körper entlarven.

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In den nächsten Wochen wird am Zürcher Flughafen versuchsweise ein solches High-Tech-Gerät getestet. Der Scanner, der Ähnlichkeit mit einer Telefonzelle aufweist, erstellt mittels elektromagnetischer Strahlen ein dreidimensionales «Nacktbild» des Passagiers. Dabei werden die Körperumrisse des Reisenden durch die Kleider hindurch sichtbar.

Zürich testet den selben Scanner wie Amsterdam

Erfasst werden aber auch sämtliche Gegenstände, die eine Person auf sich trägt. So lassen sich auf den Bildern nicht nur versteckte Waffen erkennen, sondern auch, ob der Passagier ein Kunststoffmesser oder Plastiksprengstoff auf sich trägt.

Bereits getestet wurde der Scanner etwa am Flughafen Schiphol in Amsterdam. Wie Marc Rauch, Mediensprecher der Flughafenbetreiberin Unique, am Montag auf Anfrage sagte, wird in Zürich dasselbe Gerät wie in der holländischen Metropole eingesetzt. Wo und in welchem Umfang die Tests stattfinden werden, konnte Rauch noch nicht sagen. (los/sda)

Erstellt: 13.10.2008, 20:18 Uhr

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