Für 42'000 Studenten ist ab Montag Schluss mit lustig

An der Universität Zürich und der ETH Zürich beginnt am kommenden Montag das Herbstsemester.

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Für rund 26'200 Studierenden beginnt am kommenden Montag an der Universität Zürich das Herbstsemester 2010. Das sind etwa 350 mehr als im Vorjahr. Am beliebtesten sind die Naturwissenschaften. An der ETH Zürich starten gegen 16'000 Männer und Frauen ins Semester. Von den 16'000 sind 2562 Studienanfängerinnen und Studienanfänger. Maschinenbau, Architektur und Physik stehen an der ETH am meisten in der Gunst der Studierenden, wie die Hochschule am Mittwoch mitteilte. Bei den Naturwissenschaften stellt man an der ETH hingegen einen leichten Rückgang fest, mit Ausnahme der Physik.

Vor allem in der Biologie stellt die ETH starke Schwankungen fest. So hat sich dort in diesem Jahr ein Drittel weniger Studierende eingeschrieben als im Spitzenjahr 2009. Auch in der Mathematik hat die Zahl der Neuzugänger abgenommen. Dafür stossen die beliebten Studienrichtungen Maschinenbau und Architektur an ihre Grenzen. Erstmals müssen an der ETH ab dem neuen Semester deshalb vereinzelt Vorlesungen von einem Hörsaal in einen anderen übertragen werden. Die beiden Studienrichtungen kämpfen sowohl in Bezug auf die Betreuungsverhältnisse als auch auf die Infrastruktur mit Kapazitätsproblemen.

Mehr Frauen an der Universität

An der Universität Zürich verzeichnet die Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät mit 5 Prozent den grössten Zuwachs. Vor allem in den Fächern Biologie, Chemie und Physik haben sich mehr Studierende eingeschrieben, wie die Uni am Mittwoch mitteilte. Die Rechtswissenschaften folgen an zweiter Stelle. Der Anteil ausländischer Studierenden an der Uni ist gesamthaft um ein Prozent auf 17 Prozent gestiegen. Damit stammen rund 4500 Männer und Frauen aus dem Ausland, die meisten aus Deutschland, gefolgt von Italien und Österreich.

An der Universität studieren nach wie vor mehr Frauen als an der ETH Zürich. So sind es an der Eidgenössisch-Technischen Hochschule rund 30 Prozent, während an der Universität mit 56 Prozent mehr als die Hälfte der Studierenden weiblich sind. (fsc/sda)

Erstellt: 15.09.2010, 11:06 Uhr

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