Häftling erhängt sich, Mitinsassen merken nichts

Im Bezirksgefängnis in Pfäffikon hat sich ein junger Bulgare erhängt. Er war wegen eines Raubdelikts inhaftiert.

Bezirksgebäude in Pfäffikon: In einer Zelle des Gefängnisses brachte sich ein Häftling um.

Bezirksgebäude in Pfäffikon: In einer Zelle des Gefängnisses brachte sich ein Häftling um. Bild: Keystone

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Im Gefängnis Pfäffikon hat sich gestern Mittwochabend ein Häftling mit einem abgerissenen Stück eines Leintuchs erhängt. Den Suizid beging er in der Toilette einer Dreierzelle. Als die Mitinsassen längere Zeit nichts von dem Mann hörten, alarmierten sie kurz nach 20 Uhr einen Aufseher.

Beim Öffnen der verschlossenen WC-Türe wurde der Mann leblos vorgefunden. Der Bezirksarzt, die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Fremdeinwirkung wird ausgeschlossen, wie das Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich in einer Mitteilung schreibt.

Beim verstorbenen Mann hatte es im Vorfeld keinen Hinweis auf die Gefahr einer Selbsttötung gegeben. Der verstorbene Häftling war wegen Verdachts auf Raub inhaftiert, Ende 20 und bulgarischer Staatsbürger, wie es in der Mitteilung weiter heisst. (ep)

Erstellt: 16.02.2012, 15:14 Uhr

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