Hunderte Schüler gehen für Kerosinsteuer auf die Strasse

Der Schulstreik fürs Klima erreicht Zürich: Was die jungen Demonstranten von der Politik fordern, sehen Sie im Video.

Eine Kerosinsteuer und CO2-Abgaben fordern Zürcher Schüler von der Politik. «Selber kann man ja nur beschränkt viel machen. Aufs Fliegen verzichten und Kleider und Möbel im Brocki kaufen.»

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Der Aufmarsch ist gross: An die Tausend Schülerinnen und Schüler sind am Freitagmorgen über die Quaibrücke vor das Zürcher Stadthaus gezogen. Sie skandierten «Klimaschutz statt Eigennutz», trugen Plakate und Banner mit Sätzen wie «Wo ist der Schnee?», «Jugend fordert Kimaschutz!» oder «Sealevels are rising, so are we».

Stadtrat Andreas Hauri (GLP) empfing den Demonstrationszug vor dem Stadthaus. Er wolle im nächsten Jahr mit den Organisatorinnen der Demo zusammensitzen und schauen, welche Massnahmen in der Stadt Zürich möglich seien, versprach er den jugendlichen Demonstranten gemäss «20 Minuten». Diese reagierten mit Applaus. Anschliessend zogen der Umzug weiter in Richtung Paradeplatz und durch die Bahnhofstrasse.

Schwedische Schülerin als Vorbild

Zum Protest bewegt hat die Zürcher Schüler die Aktion der 15-jährigen Klimaaktivistin Greta Thunberg. Die junge Frau steht seit Woche jeden Freitag vor dem schwedischen Parlament – Ihrem «Schulstreik fürs Klima» folgen Schüler auf der ganzen Welt. In der Schweiz waren für den heutigen Freitag in Bern, Basel und St. Gallen Demonstrationen angekündigt.

Auf dem Bahnhofplatz in Bern haben sich ebenfalls über 1000 Jugendliche versammelt.

Organisiert haben sich die Schüler gemäss «20 Minuten»via Whatsapp, Instagram und Facebook. So habe man schnell ein breites Echo erhalten: «Es geht für uns Jugendliche schliesslich um unsere Zukunft – und wenn nicht um unsere, dann sicher um die unserer Kinder», so die 14-jährige Zürcher Schülerin Paula Schmid im Vorfeld.

(lop)

Erstellt: 21.12.2018, 11:05 Uhr

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