Jacqueline Fehrs Büro wird zum Politikum

Der Regierungsrat muss sich mit dem Büroausbau von Justizdirektorin Jacqueline Fehr (SP) befassen. Wegen der FDP.

Wegen ihres Büro-Umbaus im Visier des Freisinns: Jacqueline Fehr.

Wegen ihres Büro-Umbaus im Visier des Freisinns: Jacqueline Fehr. Bild: Doris Fanconi

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FDP-Kantonsräte wollen in einer parlamentarischen Anfrage an den Regierungsrat wissen, ob er «solche Renovationen in Zeiten von Sparanstrengungen als politisch legitim» empfindet.

Wenige Monate nach ihrem Amtsantritt im vergangenen Frühling hatte die neue Justizdirektorin ihren Arbeitsplatz am Neumühlequai umbauen lassen. Büro und Vorzimmer waren ihr zu klein, der Eingangsbereich für Gäste zu wenig einladend. Auch sollten die alten Panzertüren verschwinden.

Die FDP-Parlamentarier finden es erstaunlich, dass solche Umbauten in Zeiten von Sparprogrammen möglich sind, wie sie in der heute Donnerstag veröffentlichten Anfrage schreiben. Sie wollen vom Regierungsrat deshalb wissen, wie viel die Neugestaltung des Büros gekostet hat.

Fehr: weniger Platz

Auskunft muss der Regierungsrat auch darüber geben, wie viele Quadratmeter die Justizdirektorin nun belegt. Fehr selber sagte im vergangenen August gegenüber der NZZ, dass sie durch den Umbau sogar weniger Platz habe als vorher, weil sie ihr Büro neu mit Mitarbeitern teile.

Die FDP-Kantonsräte wollen nun aber von offizieller Seite erfahren, ob dem wirklich so ist. (sda/pu)

Erstellt: 03.03.2016, 11:02 Uhr

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