Jetzt muss der Regierungsrat um Radio Energy kämpfen

Der Zürcher Kantonsrat will, dass sich der Regierungsrat in Bern für Radio Energy stark macht. Ein entsprechendes Postulat wurde heute Montagmorgen für dringlich erklärt.

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Der Zürcher Regierungsrat muss zur Nichterteilung einer Konzession an den Zürcher Privatsender «Radio Energy» Stellung nehmen. Das Kantonsparlament hat heute Montag ein SP-Postulat für dringlich erklärt, das sich für den Sender einsetzt.

Nur FDP gegen Postulat

Der Vorstoss, zu dem die Regierung nun innert vier Wochen Stellung nehmen muss, fordert den Regierungsrat auf, sich beim Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) für eine vierte Frequenz im Radio-Versorgungsgebiet Zürich-Glarus einzusetzen. Im Raum Zürich habe es Platz für vier private Radiosender.

Das Postulat wurde mit 114 Stimmen für dringlich erklärt, notwendig gewesen wären 60 Stimmen. Im Rat wandte sich nur die FDP explizit gegen den SP-Vorstoss. Dennoch kämpfen aber FDP-Exponenten für den Verbleib von «Radio Energy». (fsc/sda)

Erstellt: 10.11.2008, 14:05 Uhr

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