Jill – Zürichs Hoffnung bei «Popstars»

Die 22-jährige Zürcherin Jill hat es unter die Top-16 der Castingshow «Popstars» auf Pro7 geschafft. Für sie wäre der Einzug ins Finale «der Hammer» – und ihre Chancen stehen nicht schlecht.

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Jill, Du bist soeben von den Aufzeichnungen der kommenden «Popstars»-Sendungen aus Ägypten zurück gekehrt. Wie war die Stimmung während des ersten Workshops?
Jill: Es war der Hammer! Für uns war alles neu und irgendwie schräg. Aber wir haben uns alle gut miteinander verstanden.

16 Mädchen, die eine Woche lang ununterbrochen zusammen waren, das Zimmer teilen müssen und laufen Tanzen und Proben – und es gab nie Streit?
Ich hatte keine Probleme mit den anderen Mädchen. Aber klar gab es ab und zu Reibereien, wenn man so eng auf einander sitzt. Grundsätzlich lief es aber erstaunlich gut. Ich könnte mir vorstellen, dass es schlimmer gewesen wäre, wenn auch Jungs an den Workshops teilgenommen hätten. Da wäre die Konkurrenz unter den Girls wohl grösser gewesen.

Was war besonders hart in den letzten Tagen?
Ich habe so viel trainiert wie noch nie in meinem Leben. Auch am Abend – schliesslich erwartete die Jury Fortschritte von uns. Wir haben daher jeden Tag zusätzlich zum Training eine Art Hausaufgabe bekommen. Dazu eine Riesenchoreographie und ganz viel e Liedertexte zum auswendig lernen. Das alles zusammen ist schon sehr tough. Aber ich konnte auch viel profitieren. Vor allem von den Vocal-Coachings. Die sind der Hammer! Unsere Lehrerin holt das Beste aus uns raus. Die Gesangsübungen sind zwar zum Teil etwas seltsam – mit Finger im Mund und nach hinten lehnen und so – aber der Ton kommt am Ende immer richtig raus.

Du bist derzeit auf Kurzurlaub in Zürich. Gab es bereits Reaktionen?
Ja, ich wurde tatsächlich auf der Strasse angesprochen. Und das nach nur einer Sendung! Es gibt sogar schon einen Fanclub. Für mich ist das schon sehr ungewohnt. Ich habe gemerkt, dass ich souverän und nett sein muss mit den Leuten. Sie sind ja auch unsicher, wenn sie mich ansprechen. Ich fühle mich aber überhaupt nicht als Star. Erst wenn ich in der Band bin, habe ich es geschafft.

Am Ende werden nur vier Mädchen in die Band aufgenommen. Wie schätzt Du Deine Chancen ein?
Ich habe keine Ahnung. Es kann jede Woche jemand rausfallen , und die Konkurrenz ist gross. Aber ich gebe alles, um in die Band zu kommen. Das wäre ein Traum für mich, ein Ziel, das ich schon ewig verfolge. Ich hätte solche Freude am Leben, wenn ich das schaffen würde.

Viele der Mädchen, die an solchen Castingshows teilgenommen und gewonnen haben, sind mittlerweile wieder in der Versenkung verschwunden. Hast Du nicht Angst, dass Du verheizt wirst?
Nein, davor habe ich keine Angst. Wenn die Bandmitglieder gut zusammenpassen, dann funktioniert die Gruppe auch. Man muss sich einfach aufeinander einstellen und sich selbst dabei treu bleiben.

Und was machst Du, wenn Du bei Popstars vorzeitig ausscheidest?
Dann werde ich voraussichtlich mein International Management Studium an der Fachhochschule in Winterthur beginnen. Mit dem Studienabschluss würde ich versuchen, mich ins Musikbusiness einzuarbeiten. Ich war bereits für das Semester eingeschrieben, das im September begonnen hat – dann kam das Aufgebot für Popstars. Grundsätzlich möchte ich aber unbedingt in einer Band singen. Daher werde ich jetzt Vollgas geben, damit es bei Popstars klappt.

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 01.10.2008, 14:26 Uhr

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