Junge Frau mit K.O.-Tropfen betäubt

Ein 25-jähriger Schweizer versuchte, eine 21-jährige Frau zu betäuben. Die Polizei stellte in seinem Wagen K.O.-Tropfen sicher.

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Ein 25-Jähriger sprach am frühen Sonntagmorgen in einem Klotener Nachtklub eine junge Frau an und offerierte ihr ein Getränk. Dieses holte er an der Bar und brachte es der 21-Jährigen, wie Werner Schaub, Mediensprecher der Kantonspolizei, gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte.

Nachdem die junge Frau einen Schluck genommen hatte, wurde ihr schlecht. Sie klagte über Kopfschmerzen und Schwindel. Als sie fast ohnmächtig wurde, alarmierten andere Partybesucher die Ambulanz und die Polizei. Die Frau wurde ins Spital gebracht. Sie konnte es nach einer Kontrolle wieder verlassen.

Zu Hause Hanfpflanzen

Die Polizisten kontrollierten aufgrund der Angaben des Opfers drei Männer im Lokal. Im Auto der Männer stellte die Polizei eine kleine Arzneimittelflasche mit K.O.-Tropfen sicher. Bei einer anschliessenden Hausdurchsuchung entdeckten die Polizisten zudem eine Indoor-Hanfplantage mit rund 30 Pflanzen.

Der Täter ist gemäss der Kantonspolizei geständig. Festgenommen wurden auch ein 24-jähriger Schweizer und ein 27-jähriger Brasilianer. Die drei Männer wohnen im Kanton Schwyz. (pia/sda)

Erstellt: 19.09.2011, 16:58 Uhr

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Das rät die Polizei

Die Polizei empfiehlt in solchen Fällen folgendes Verhalten:

Keine offenen Getränke von Unbekannten annehmen und Drinks nie unbeaufsichtigt lassen. Salzig oder sonderbar schmeckende Getränke nicht austrinken.

Bei unerklärlicher Übelkeit, Schwindel oder Unwohlsein sofort eine Vertrauensperson informieren. Im Zweifelsfall ärztliche Hilfe anfordern.

Im Verdachtsfall schnell reagieren und die Polizei einschalten, denn die Droge GBL (K.O.-Tropfen) ist nur kurze Zeit im Körper nachweisbar.

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