Konkursmasse von Rolf Erb wird noch nicht versilbert

Die Vermögenswerte von Pleitier Rolf Erb werden noch nicht zu Geld gemacht. Das Bundesgericht entschied, dass ein Antrag von Erbs Partnerin und seinen Kindern aufschiebende Wirkung hat.

Bleibt als Teil des Erb-Vermögens vorläufig unangetastet: Schloss Eugensberg in Salenstein.

Bleibt als Teil des Erb-Vermögens vorläufig unangetastet: Schloss Eugensberg in Salenstein. Bild: Ennio Leanza/Keystone

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Die Partnerin und die beiden Kinder des Winterthurer Pleitiers Rolf Erb haben vor Bundesgericht beantragt, dass verschiedene eingezogene Vermögenswerte freigegeben werden. Die Lausanner Richter haben der Beschwerde nun die aufschiebende Wirkung erteilt.

In der Sache selbst wird das Bundesgericht noch entscheiden müssen. Die Vermögenswerte sind im Rahmen des Strafverfahrens gegen Rolf Erb eingezogen worden, und es ist auch eine Grundbuchsperre verhängt worden.

Bilanzen geschönigt

Das Zürcher Obergericht hatte Erb im Januar 2014 wegen gewerbsmässigen Betrugs, mehrfacher Urkundenfälschung und mehrfacher Gläubigerschädigung schuldig gesprochen und zu sieben Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Es sah es als erwiesen an, dass Erb während Jahren Bilanzen geschönt hatte. Der 62-Jährige streitet bis heute alle Vorwürfe ab. (Verfügung 6B_396/2014 vom 26.06.2014) (jcu/sda)

Erstellt: 30.06.2014, 12:54 Uhr

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