Mehr Komfort: Das Lighthouse zieht vom Zürichberg in den Kreis 4

Nach 30 Jahren im Kreis 7 realisiert das Lighthouse ein doppelt so grosses Zentrum für unheilbar kranke Menschen an der Eglistrasse. Auch eine Tagesklinik ist geplant.

Das Lighthouse wird sich neu im Hardquartier befinden. (Architektur: KEN Architekten, Visualisierung: Nightnurse Images)

Das Lighthouse wird sich neu im Hardquartier befinden. (Architektur: KEN Architekten, Visualisierung: Nightnurse Images)

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Nach 30 Jahren verlässt das Zürcher Lighthouse das Haus an der Carmenstrasse im Kreis 7. Es zieht in den Kreis 4, in einen Neubau, der von der à Porta-Stiftung realisiert wird. Das Projekt läuft unter dem Namen Lighthouse 2023.

Mit seinem Umzug reagiere das Lighthouse auf die steigende Nachfrage nach hochwertiger palliativer Pflege, heisst es in einer Mitteilung von heute Freitag. Im Neubau steht mit 42 Zimmern deutlich mehr Raum zur Verfügung, heute sind es nur 20 Zimmer.

Während es im Gebäude an der Carmenstrasse nur gemeinschaftliche Duschen und Toiletten gibt, werden künftig alle Zimmer mit eigenen Bädern ausgestattet sein. Baubeginn ist 2020.

Hier war das Lighthouse 30 Jahre lang zuhause: Carmenstrasse in Zürich 7. Foto: Archiv TA

Eröffnet wird zudem ein spezialisiertes Tageszentrum für die ambulante Behandlung von Menschen mit lebensbegrenzenden oder chronischen Erkrankungen. Das Konzept umfasst neben Schmerz- und Symptomkontrolle auch die Integration von psychischen und sozialen Bedürfnissen der Tagesgäste sowie deren Angehörigen.

149 Wohnungen und 42 Zimmer

Der Neubau der à Porta-Stiftung, in den das Lighthouse ziehen wird, befindet sich an der Ecke der Hohl-, Egli- und Eichbühlstrasse. Die bestehenden Gebäuden müssten umfassend saniert werden. Aus Kostengründen entschied sich die Stiftung aber, die Gebäude abzureissen und neu aufzubauen, um weiter günstige Wohnungen anbieten zu können. Am neuen Standort entstehen so 149 Wohnungen sowie die 42 Zimmer für das Lighthouse.

Im Neubau werden damit mehr Menschen in günstigen Wohnungen leben können als heute. Neben kleinen Wohnungen sind auch grosse für Familien und WGs geplant, so dass das generationenübergreifende, durchmischte Wohnen gewährleistet ist. Die à Porta-Stiftung ist eine private Stiftung und besitzt 144 Liegenschaften in der Stadt Zürich. (sda/pu)

Erstellt: 30.11.2018, 11:58 Uhr

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