Opernhaus erstrahlt ab heute in neuem Licht

Die finsteren Zeiten auf dem Zürcher Sechseläutenplatz sind bald vorbei. Mit der Eröffnung im Frühling wird auch das Nachtbild des Areals attraktiver. Das Opernhaus wird heute Abend erstmals wieder beleuchtet.

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Die Umbauten am Zürcher Sechseläutenplatz kommen voran. Nachdem am 19. November der letzte Valser-Quarzitstein verlegt worden ist, soll heute Mittwochabend ein nächster Schritt in Richtung Abschluss der Erneuerungsarbeiten genommen werden: Die Front des Opernhauses wird erstmals im neuen Leuchtkonzept zu sehen sein.

Zuständig für die Beleuchtung des stattlichen Gebäudes ist die Zürcher Firma Opticalight. Mit ihrer neu entwickelten Projektorentechnologie kann die Fassade künftig viel effizienter und energiesparender in Szene gesetzt werden. «Das Spezielle daran ist, dass das Licht dank vorgesetzten Platten auf den Strahlern nicht flächendeckend, sondern sehr präzise ausgerichtet werden kann», erklärt Stephan Bleuel, Projektleiter Plan Lumière beim Zürcher Amt für Städtebau. Das Prinzip sei vergleichbar mit einem Diaprojektor, bei dem eine Schablone vor die Lampe gelegt werde. «So kann Lichtverschmutzung verhindert werden, denn die Scheinwerfer strahlen nicht über das Gebäudedach hinaus in den Nachthimmel.»

Städtebaulicher Akzent im Quartier

Die Projektoren werden an Masten und Hausdächern rund um das Opernhaus positioniert. Von dort aus beleuchten sie die Front und die Rückseite des Gebäudes. «Auch die Rückseite ist sehr attraktiv und durch ihre Position auf der Achse der Dufourstrasse weithin sichtbar», so Bleuel. Durch die Beleuchtung beider Seiten des Opernhauses werde ein neuer städtebaulicher Akzent im Quartier gesetzt.

Doch nicht nur das Opernhaus wird in neues Licht getaucht. Mit der Eröffnung des Sechseläutenplatzes im kommenden Frühling soll auch das Nachtbild auf dem Platz selbst attraktiver gestaltet werden. Die Planauflage für die neue Beleuchtung startet morgen Donnerstag und läuft noch bis zum 23. Dezember. Eine entsprechende Ausschreibung wurde im heutigen «Tagblatt der Stadt Zürich» publiziert.

Platz nicht in Licht ertränken

Laut Bleuel werde im ausgeschriebenen Plan Lumière der Akzent vor allem auf dem Opernhaus liegen. «Der Platz selbst soll nicht im Licht ertrinken, sondern durch die Beleuchtung eine angenehme Atmosphäre erhalten.» Bei den Bauminseln und Sitzgelegenheiten werden schmale Kandelaber aufgebaut, die ein dezentes Licht nach unten abstrahlen. In Richtung Opernhaus wird es zwei Kandelaber geben, die die freie Fläche beleuchten. «Gleissendes Licht wird es aber sicher keines geben. Der Platz soll durch die Beleuchtungsakzente lebendig und abwechslungsreich gestaltet werden.»

Erstellt: 04.12.2013, 15:00 Uhr

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