«Religion und Kultur»: Regierungsrat bewilligt 5 Millionen Franken

Der Zürcher Regierungsrat unterstützt die Einführung des Volksschulfachs «Religion und Kultur» mit einem Objektkredit von 5 Millionen Franken. Mit dem Kredit wird vor allem die Weiterbildung der Lehrpersonen gefördert.

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«Religion und Kultur» dürfen nur Lehrpersonen unterrichten, die an der Pädagogischen Hochschule Zürich die Unterrichtsbefähigung erlangt haben, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte. Bis 2017 werden rund 2700 Lehrpersonen der Primarschulstufe und rund 300 Lehrpersonen der Sekundarstufe I weitergebildet.

Die Einführung des Fachs «Religion und Kultur» war im März 2007 vom Kantonsrat beschlossen worden. Es löst auf der Sekundarstufe I den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht (KOKORU) ab, an den Primarschulen «Biblische Geschichte», die derzeit als Freifach angeboten wird.

Begleitung durch Projektleitung

Eingeführt wird das neue Fach gestaffelt. In 14 Schulgemeinden ist es bereits auf der Sekundarstufe I, in 17 Gemeinden auch auf Primarstufe eingeführt. Laut Regierungsrat müssen bis spätestens im Schuljahr 2011/12 sämtliche Schulen im Kanton Zürich das neue Fach auf beiden Stufen anbieten.

Die Einführungsphase begleitet eine kantonale Projekleitung. Diese plant die Umsetzungsarbeiten, konzipiert gemeinsam mit den Weiterbildungsinstitutionen die Weiterbildungen und stellt sicher, dass qualitativ gute und lehrplankonforme Unterrichtsmaterialien sowie Lehr- und Lernmaterialien zur Verfügung stehen.

(tif/sda)

Erstellt: 04.09.2008, 10:41 Uhr

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