Runder Tisch zur Aufteilung der Spitalregionen

Am Montag kamen Vertreter von rund 20 Gemeinden in Zürich zu einer Diskussion am Runden Tisch zusammen. Im Gespräch sollen die Gemeinden gute Lösungen für die Aufteilung der Spitalregionen im Kanton Zürich bringen.

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Die Verfügung des Kantons in Bezug auf eine Neuaufteilung der Spitalregionen hat in vielen betroffenen Gemeinden Unmut ausgelöst. Die Aufteilung orientiert sich an den Patientenströmen. Ändern diese, so ist eine Veränderung des Finanzierungsschlüssels nötig.

Mehrere Gemeinden hatten gegen die Verfügung rekurriert. Wie Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger am Montag nach der ersten Gesprächsrunde gegenüber der Nachrichtenagentur SDA sagte, sollen nun im Gespräch gute Lösungen gesucht werden. Der Kanton hat für die Diskussionen die Moderation übernommen.

Interessen der Stadt gegen jene der übrigen Gemeinden

Vertreter von rund 20 betroffenen Gemeinden seien am Montag zur ersten Runde gekommen, sagte Heiniger. Einzig jene aus dem Limmattal seien nicht erschienen. Dies sei «bedauerlich».

Es gehe eigentlich um eine Auseinandersetzung der «Interessen der Stadt Zürich gegen jene der übrigen Gemeinden». Immer mehr Patientinnen und Patienten aus Landgemeinden liessen sich nämlich in den Stadtzürcher Spitälern behandeln.

Gehört die Herkunftsgemeinde nicht der Spitalregion Zürich an, so muss sie sich in solchen Fällen nicht an den Kosten beteiligen, wohl aber die Stadt Zürich. Eine stossende Ungerechtigkeit.

Erst mal Auslegeordnung

Man habe in der ersten Runde nun eine Auslegeordnung vorgenommen, sagte Heiniger: Rechtslage, Gemeindeinteressen, Lösungsansätze und dergleichen. Noch dieses Jahr soll eine weitere Gesprächsrunde in kleinem Kreis stattfinden: Die Stadt Zürich wird sich mit je einem Vertreter jeder Spitalregion treffen.

Auf Februar 2009 sei dann wieder eine grosse Runde mit den Gemeindevertretungen geplant. Er sei zuversichtlich, dass eine Lösung gefunden werden könne, sagte Heiniger.

(tif/sda)

Erstellt: 10.11.2008, 14:12 Uhr

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