Schmerzhafte Ekzeme durch Henna-Tattoos

An der Street Parade verzierten Henna-Künstler Hunderte von Ravern. Bald zeigt sich, ob Pfuscher am Werk waren: Ein Farbstoff löst bei Allergikern heftige Ekzeme aus.

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Was als hübsches Feriensouvenir gedacht war, entwickelte sich zu einem hässlichen Ausschlag: Gleich Duzende von Personen mussten sich in Hautkliniken und bei Dermatologen Ekzeme behandeln lassen, die sie aus ihren Ferien mit nach Hause gebracht haben. Die Ursache: schwarze Henna-Tattoos. «Diese Tattoos können einen aggressiven Farbstoff enthalten, der bei Allergikern starke Ausschläge auslöst», wie Peter Schmid, Leiter der Allergiestation des Zürcher Unispitals in einem Bericht der Tageszeitung News bestätigt.

An der Street Parade boten mehrere Stände Henna-Tattoos an - und sind gemäss Presseberichten richtiggehend überrannt worden. Ob nun mit einer Flut von Patienten zu rechnen ist, die unter den Folgen der Tattoos leiden, lässt sich laut Schmid noch nicht ausschliessen: «Bis der Ausschlag ausbricht, dauert es mehrere Tage.»

Dort, wo der Modeschmuck aufgetragen wurde, verursacht der Farbstoff Paraphenylendiamin bei Personen, die auf diesen Stoff allergisch sind, Rötungen und Blasen. Im Extremfall weiten sich die Ausschläge auf andere Körperpartien aus. Häufig reicht eine Behandlung mit Salben aus, allerdings sei es gelegentlich auch nötig, die Tattoos und das Ekzem mit einem speziellen Messer zu entfernen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 14.08.2008, 11:27 Uhr

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