Schweizer Konzert: Madonnas Klo steht bereit

In zwei Tagen wird Madonna zum ersten Mal in der Schweizer auftreten. Auf dem Konzertgelände in Dübendorf ist man schon heute daran, alles für den Ansturm der 70'000 Fans vorzubereiten.

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Am kommenden Samstag soll es auf dem Gelände des Militärflugplatz in Dübendorf los gehen, das grosse Madonna Konzert. Noch präsentiert sich das Areal als Baustelle. Bereits bezugsbereit sind erst Madonnas Garderobenräume – und ihre Toilette.

Die Garderobenräume befinden sich im Hangar 7, wo normalerweise Ju-52 Flugzeuge stehen. Noch sind die Räumlichkeiten äusserst schlicht gehalten, wie ein Medienrundgang am Donnerstag zeigte: Abfallkorb, einige schwarze Polstersessel, Holztische. Dabei handle es sich um die Grundinfrastruktur, sagte Projektleiter Marco Güntensperger.

Weisse Decken, keine Klimaanlage, warme Temperaturen

Für ihre eigene Garderobe bringt Madonna nämlich ihre eigenen Möbel mit. Wichtig sei dem Pop-Star, dass die Decken weiss seien. Dafür wurde gesorgt. Zudem dürfe keine Klimaanlage laufen. Madonna liebe es eher heiss. Neben der Garderobe samt eingebauter Toilette für Madonna gibt es auch ein Spielzimmer für ihre Kinder.

Madonnas eigener persönlicher Stab umfasst rund 40 Leute. Sie beschäftigt unter anderem ein Küchenteam, Stylistinnen sowie Hair- und Make-up-Assistentinnen. Sie führt rund 3500 Kleidungsstücke mit sich. Für die Bühnenkostüme wird ein eigener Raum von 100 Quadratmeter aufgebaut.

Aufhalten wird sich die 50-Jährige in den Räumlichkeiten nur wenige Stunden –maximal zwischen 15.30 und 21 Uhr. Danach beginnt das zweistündige Konzert ihrer «Sticky & Sweet»-Tour.

Noch 2000 Tickets im Verkauf

An den offiziellen Verkaufsstellen sind noch rund 2000 Tickets zu haben, wie Veranstalter André Bechir, Geschäftsführer der Konzertagentur Good News sagte. Beim Vorverkaufsstart gingen 60'000 Tickets weg.

Später kam ein Kontingent zurück, das für Anwohner der Flughafenregion reserviert war. Zudem konnte eine Tribüne erweitert werden. Insgesamt werden rund 73'000 Konzertbesucher erwartet, etwa 12'000 mehr als bei den Rolling Stones vor zwei Jahren.

Supergau: Hagel

Das Budget beträgt laut Bechir 13 Millionen Franken. Darin eingeschlossen ist auch Madonnas Gage. Ob er als Veranstalter den Star persönlich trifft, ist noch unklar. «Wenn ich sie sehe, sehe ich sie eben», sagte er. Wichtig sei die Veranstaltung, dafür sei er verantwortlich. Dass sie reibungslos ablaufe, habe für ihn oberste Priorität.

Der Supergau wäre laut Bechir Hagel. Das wäre fürs Stehplatz-Publikum schlecht, aber auch für die drei Tribünen (21'000 Sitzplätze) und die Konzertbühne. Denn am Samstag werde alles bereit sein, auch wenn es am Donnerstag noch nicht überall – insbesondere bei der Bühne – danach aussehe, waren sich die Verantwortlichen einig.

Haben Sie Madonna bereits irgendwo gesichtet? Oder haben Sie sonst eine spannende Beobachtung gemacht? Senden Sie uns Ihre MMS-Bilder und -Videos auf die Nummer 55555. (tif/sda)

Erstellt: 29.08.2008, 08:32 Uhr

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