So hat Zürich abgestimmt

In Zürich wurde am heutigen Abstimmungssonntag über zwei kantonale Vorlagen entschieden. In der Stadt stimmten die Zürcherinnen und Zürcher über zwei Geschäfte ab. Die Ergebnisse im Überblick.

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Deutliches Zeichen: Alle zwölf Zürcher Bezirke stimmten dem Hooligan-Konkordat zu.


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Angenommen:

  • Das Abstimmungsresultat zum Gesetz über den Beitritt zum Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen ist überaus deutlich ausgefallen: 85,5 Prozent der Stimmberechtigten des Kantons Zürich haben die Vorlage angenommen. Alle zwölf Bezirke stimmten dem Hooligan-Konkordat zu. Damit folgten die Zürcherinnen und Zürcher der Empfehlung des Kantons- und Regierungsrates.
  • Ganz klar wurden in Zürich auch die beiden städtischen Vorlagen angenommen. Rund 77 Prozent der Stimmberechtigten sprechen sich für den Bau der Schulanlage Blumenfeld aus. Dem Objektkredit von 90 Millionen Franken wurde in allen Stadtkreisen zugestimmt. Der Kreis 11, in dem das Schulgebäude errichtet wird, wies mit rund 70 Prozent jedoch den niedrigsten Ja-Stimmen-Anteil aus.
  • Auch der Bau einer neuen Wohnsiedlung auf dem Areal Kronenwiese wurde deutlich angenommen. Der Ja-Stimmen-Anteil lag bei rund 75 Prozent, knapp 40 Prozent der Stimmberechtigten gingen an die Urne. Der Kreis 6, in dem sich die Kornhauswiese befindet, hat sich als erster der zwölf Stadtkreise für die Vorlage ausgesprochen. Bis ins Jahr 2016 soll die Siedlung mit 99 Wohnungen errichtet werden.

Abgelehnt:

  • Klar abgelehnt wurde hingegen die Juso-Initiative «Gegen Steuergeschenke für Superreiche; für einen starken Kanton Zürich». Alle zwölf Bezirke lehnten die sogenannte Bonzensteuer ab. Am deutlichsten sagte der Bezirk Meilen mit gut 75 Prozent Nein zur Vorlage.

Erstellt: 09.06.2013, 16:27 Uhr

Hooligan-Konkordat

Bonzensteuer

Schulhaus Blumenfeld

Siedlung Kronenwiese

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