So wenig Frühlingssonne gab es noch nie

362 Stunden – das ist alles, was die Sonne in Zürich in den ersten fünf Monaten des Jahres zu bieten hatte.

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Wie in Zürich sieht es in weiten Teilen der Schweiz aus. Wir erleben derzeit den trübsten Frühling, seit der Wetterdienst 1959 mit der Messreihe begonnen hat. Letztes Jahr gab es in Zürich noch doppelt so viele Sonnenstunden. Nicht nur die Sonnenscheindauer ist unterdurchschnittlich, auch die Temperaturen sind es. Der April brachte zwar normale Werte, der März und der Mai blieben aber unter dem langjährigen Mittelwert.

Experten weisen gegenüber der «NZZ am Sonntag» allerdings darauf hin, dass sich das Wetter derzeit so präsentiert, wie es vor der Klimaerwärmung noch die Regel war. Das miese Wetter verdirbt den Bauern, Gastronomen und Kleiderläden das Geschäft. Nicht nur, dass die Kartoffeln in der Erde faulen, auch können Landwirte ihre Setzlinge nicht verkaufen, weil Hobbygärtner keinen Anlass sehen, ihre Gärten zu bepflanzen. Modegeschäfte verzeichnen Umsatzeinbussen von etwa fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nur die Reiseveranstalter können jubeln: Last-Minute-Angebote in den Süden sind beliebt wie nie.

(bru)

Erstellt: 26.05.2013, 10:25 Uhr

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