Starker Regen in der Schweiz: Bäche können über die Ufer treten

In den vergangenen 24 Stunden wurden in der ganzen Schweiz starke Regenfälle verzeichnet. Vor allem im Osten sind weitere Niederschläge zu erwarten.

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In der Schweiz herrscht Grau in Grau. Bereits in der Nacht regnete es allenthalben und auch im weiteren Tagesverlauf sind starke Regenfälle zu erwarten. «Es kann sein, dass einzelne kleine Bäche über die Ufer treten werden. Bei grossen Seen und Flüssen ist die Gefahr einer Überschwemmung allerdings gering», meint Reto Vögeli von Meteonews.

Vor allem Graubünden ist gefährdet

Auf der Alpensüdseite, in der Ostschweiz und im Kanton Graubünden gab es in den letzten 24 Stunden die meisten Niederschläge. Bis zu 40 Liter pro Quadratmeter wurden dort gemessen. «In Graubünden erwarten wir weitere Regenmengen in dieser Grössenordnung. Daher ist es gut möglich, dass es dort zu Erdrutschen oder kleinen Überschwemmungen kommt», so Vögeli. Abschwächend auf die Situation wirke die tiefe Schneefallgrenze. «Sie sinkt auf 2000 Meter. Das heisst, dass der Schnee liegen bleibt und das Wasser gespeichert wird. Es fliesst nicht alles sofort wieder ab.»

Entwarnung für den Kanton Zürich

Im zentralen und östlichen Alpennordhang von der Innerschweiz bis zum Alpsteingebiet sagt der Meteorologe in den nächsten Stunden ebenfalls noch starke Regenfälle voraus. Entwarnung gibt er für den Kanton Zürich: «Ich erwarte hier keine grösseren Probleme. In den letzten 24 Stunden sind im Raum Zürich zwischen 8 und 12 Liter pro Quadratmeter gefallen. Das ist nicht viel in dieser Zeitspanne.» In den nächsten Stunden werden laut Vögeli kaum warnrelevante Regenmengen auf Kantonsgebiet niedergehen: «Höchstens im Zürcher Oberland könnte die Gefahr bestehen, dass kleinere Bäche überlaufen. Im Unterland ist diese Gefahr gering.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 15.08.2008, 15:08 Uhr

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