Tanklastwagen mit Hühnerblut auf der A1 umgekippt – Gaffer sorgen für Stau

Bei einem spektakulären Selbstunfall auf der A1 in Brüttisellen ist der Chauffeur leicht verletzt worden. Die Polizei rechnet damit, dass es im Raum Zürich bis in den Abend hinein zu Behinderungen kommt.

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Den Verkehrsteilnehmern bot sich heute Donnerstagmorgen kurz nach 9.30 Uhr auf der A1 zwischen dem Brüttiseller-Kreuz und den Rastplatz Balterswil in Fahrtrichtung Winterthur ein spektakuläres Bild.

Ein von Zürich kommender Tanklastwagen war aus derzeit noch ungeklärtem Grund über den rechten Fahrbahnrand geraten und kollidierte seitlich mit der Leitplanke. Anschliessend überquerte der Sattelschlepper den Pannenstreifen sowie sämtliche Fahrbahnen und kollidierte heftig mit der Mittelleitplanke. Der Tankauflieger kippte dabei nach links und kam auf der Seite liegend zum Stillstand.

Stau wegen Gaffer

Der Verkehr staute sich daraufhin auf einer Strecke von zehn Kilometern bis nach Zürich-Seebach. Auch auf der anderen Seite kam es ebenfalls zu einem Rückstau, weil die Lenker ihre Fahrt verlangsamten, um sich die Szenerie anzuschauen. Mehrere Fahrstreifen mussten mehrere Stunden lang gesperrt werden. Laut Kantonspolizei ist mit Behinderungen bis in den Abendverkehr zu rechnen.

Es bestand keine Gefahr durch auslaufenden Treibstoff. Der Lastwagen war mit ungefährlichem Inhalt beladen. Dabei handelte es sich um Hühnerblut. Aus einem Leck ist eine unbestimmte Menge ausgeflossen, der Rest musste in einen anderen Tanklastwagen umgepumpt werden. Der 31-jährige Chauffeur wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.

Grossaufgebot

Nebst der Kantonspolizei standen die Stützpunktfeuerwehr Uster, die Feuerwehr Wangen-Brüttisellen, das Tiefbauamt des Kantons Zürich, das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel), ein spezialisiertes Bergungsunternehmen sowie eine Ambulanz im Einsatz.

(pu/sda)

Erstellt: 06.11.2014, 11:39 Uhr

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