Tram Zürich-West: Baubeginn trotz hängiger Einsprachen

Mit dem Spatenstich ist der Bau der neuen Tramlinie Zürich-West feierlich in Angriff genommen worden. Falls alle Einsprachen rechtzeitig vom Tisch sind, wird die Linie im Dezember 2011 eingeweiht.

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«Die Freude ist gross, 22 Jahre nach der Inbetriebnahme der letzten grossen Tramverlängerung nach Schwamendingen, wieder ein neues Ausbauvorhaben in Angriff zu nehmen», sagte der Vorsteher des Departements der Industriellen Betriebe, Stadtrat Andres Türler, am Dienstag vor den Medien.

Verkehrswachstum mit neuer Tramlinie bewältigen

Regierungsrätin Rita Fuhrer erinnerte daran, dass gemäss Prognosen im Trendquartier bis 2015 rund 31'000 Arbeitsplätze vorhanden sein und sich die täglichen Personenbewegungen auf 260'000 verdoppeln werden.

Mindestens die Hälfte dieses Verkehrswachstums solle mit der neuen Tramlinie aufgefangen werden. Diese umfasst sieben Haltestellen zwischen Escher-Wyss-Platz und dem Bahnhof Zürich-Altstetten.

Einsprachen: «Nur Detailfragen»

Gegenwärtig sind noch mehrere Bauabschnitte durch Einsprachen blockiert. Doch wie Stadtrat Andres Türler gegenüber Tagesanzeiger.ch sagte, handelt es sich hierbei nur um «Detailfragen». Laut der Mediensprecherin des Tiefbauamtes rechnet die Stadt damit, dass das Bundesverwaltungsgericht im Herbst über die Einsprachen entscheidet. Allerdings kann der Entscheid weitergezogen werden. «Wie lange ein solcher Weiterzug dauert, können wir aber nicht beurteilen.» (fsc/sda)

Erstellt: 09.09.2008, 12:14 Uhr

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