«Ursula war für viele Athleten ein Vorbild»

Die 48-jährige Frau, die am Donnerstag bei einem Unfall getötet wurde, gehörte in ihrer Klasse zu den erfolgreichsten Triathletinnen der Welt. Die Szene ist über ihren Tod bestürzt.

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Wenn sie an den Start ging, dann kam sie fast immer als erste ins Ziel. Ursula Kenel Schmid wurde im Oktober am Ironman Hawaii Weltmeisterin. Am Sonntag vor einer Woche gewann gewann sie den 70.3-Ironman in Rapperswil in ihrer Altersklasse – mit über zehn Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte.

Nur vier Tage später wird die 48-Jährige am Stauffacherquai von einem Lastwagen überrollt und getötet. In der Szene ist die Bestürzung über Kenel Schmids Tod enorm. Die mehrfache Weltmeisterin Natascha Badmann und ihr Trainer Tony Hasler schreiben auf ihrer Homepage: «Mit grosser Bestürzung haben wir vom überaus tragischen Tod von Ursula Kenel Schmid erfahren! Wir kannten sie als grossartigen Menschen und weltmeisterliche Athletin . (...) Ursula war für viele Athleten ein Vorbild!» Kenel Schmid war Mitglied des EWZ Power Teams, dass sich auf der Homepage ebenfalls von ihr verabschiedet: «Wir haben eine engagierte Sportlerin und liebenswerte, fröhliche Kollegin verloren und vermissen sie sehr.»

Wie «20 Minuten» schreibt, war Kenel Schmid Mutter von zwei Kindern. Der Horgener Gemeindepräsident Theo Leutold sagt zur Pendlerzeitung: «Was passiert ist, stimmt nachdenklich und macht ratlos.

Erstellt: 14.06.2010, 08:48 Uhr

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