Weg frei für Natalie Rickli?

Die Chancen der SVP-Nationalrätin auf einen Zürcher Regierungssitz steigen. Grund ist der Verzicht eines Konkurrenten.

Die 41-jährige SVP-Nationalrätin Natalie Rickli gilt als Kronfavoritin für die Nachfolge von Markus Kägi. Bild: Keystone

Die 41-jährige SVP-Nationalrätin Natalie Rickli gilt als Kronfavoritin für die Nachfolge von Markus Kägi. Bild: Keystone

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Natalie Rickli (SVP) ist der Wahl zur Zürcher Regierungsrätin ein gutes Stück näher gekommen. Ihr Nationalratskollege Bruno Walliser gab heute bekannt, dass er nicht als Kandidat für die Nachfolge des abtretenden Markus Kägi (SVP) antreten will. Der Volketswiler wurde nebst Rickli und Jürg Stahl als möglicher Kandidat gehandelt. Bisher hat jedoch einzig die Winterthurerin Rickli ihr Interesse öffentlich bekundet.

Bleibt in Bern: Nationalrat Bruno Walliser. (Bild: Lukas Lehmann / Keystone)

Walliser begründet seinen Verzicht mit seinem Engagement in Bern. Er sei dort noch einer der wenigen Gewerbler und möchte seinen Wählerauftrag als Nationalrat erfüllen und seine Erfahrung im Parlament vermehrt einbringen, heisst es in einer Mitteilung. «Die neuen Erfahrungen in Bern motivieren mich für die Politik noch stärker», so Walliser. Seine politische Agenda sei zudem voll, und er wolle sich weiter auf dieses Mandat konzentrieren.

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Walliser hat langjährige Erfahrung als lokaler und kantonaler Politiker, er war Gemeindepräsident an seinem Wohnort in Volketswil und 16 Jahre lang Kantonsrat. Mit seinem Verzicht steigen die Chancen für Rickli. In einem Interview mit der «NZZ am Sonntag» zeigte sie sich vor ein paar Tagen motiviert: «Nach 16 Jahren in drei verschiedenen Parlamenten würde ich gerne Verantwortung in einer Exekutive übernehmen.»

Am 11. September will die SVP darüber entscheiden, wen sie neben dem amtierenden SVP-Finanzdirektor Ernst Stocker sonst noch ins Rennen schickt. Die Gesamterneuerungswahl findet am 24. März 2019 statt. Die SVP muss ihren zweiten Sitz verteidigen. (mrs)

Erstellt: 10.08.2018, 10:25 Uhr

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