Wie Alte künftig wohnen

Die Alterssiedlung Helen Keller in Schwamendingen soll einem Neubau mit 145 Kleinwohnungen weichen. Die zuständige städtische Stiftung kommt dabei dem erhöhten Platzbedarf von Senioren entgegen.

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Die Stadt reisst die Alterssiedlung Helen Keller in Schwamendingen ab. Das Gebäude aus den 1970er-Jahren soll einem Neubau mit 145 Kleinwohnungen weichen. Damit trage die städtische Stiftung Alterswohnungen (SAW) den veränderten Bedürfnissen der älteren Bevölkerung Rechnung, teilte das Hochbaudepartement am Dienstag mit.

Die in einem weitläufigen Park gelegene Alterssiedlung der SAW wurde 1974 erbaut. Aktuell werden 1- bis 2,5-Zimmer-Wohnungen angeboten. Deren Grösse und Ausbaustandard entspreche jedoch nicht mehr den heutigen Bedürfnissen, schreibt das Hochbaudepartement.

Mehr Zimmer

Da eine umfassende Instandsetzung mit hohen Kosten verbunden wäre, hat sich die SAW für einen Neubau mit 2- bis 3,5-Zimmer- Wohnungen entschieden. Der Baustart soll 2015 erfolgen, je nach Etappierung wird der Neubau 2017 beziehungsweise 2018 bezugsbereit sein.

Das Angebot an grösseren Wohnungen soll vermehrt Paare ansprechen, zudem sind Gemeinschaftsräume vorgesehen. Auch eine Kindertagesstätte werde in der Alterssiedlung Platz finden, denn das Nebeneinander von Jung und Alt habe sich sehr bewährt, heisst es in der Mitteilung. (ep/sda)

Erstellt: 19.06.2012, 14:27 Uhr

Die Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich (SAW)

Die SAW wurde 1950 gegründet. Sie ist eine öffentlich-rechtliche Stiftung mit eigener Rechtspersönlichkeit und eigener Rechnung. Organisatorisch ist sie dem Gesundheits- und Umweltdepartement der Stadt Zürich angegliedert. Oberstes Organ ist der Stiftungsrat, bestehend aus der Vorsteherin des städtischen Gesundheits- und Umweltdepartements als Präsidentin sowie zehn weiteren, vom Stadtrat gewählten Mitgliedern.

Die SAW bietet laut Mitteilung der Stadt mehr als 2000 altersgerechte Wohnungen in über 30 Siedlungen an, verknüpft mit diversen Serviceleistungen. Eine eigene Spitex und soziale Dienste stehen bei gesundheitlichen Schwierigkeiten oder wenn beispielsweise Hilfe im Haushalt nötig wird zur Verfügung. Eine Hauswartung mit erweitertem Aufgabengebiet, 24-Stunden-Pikett, Wäscheservice und Kollektivversicherung für Haftpflicht und Hausrat sind weitere Angebote.

Die SAW richtet ihr Angebot an Einwohner der Stadt Zürich über sechzig Jahren. Bei ihrem Einzug müssen die Mieterinnen und Mieter jedoch noch in der Lage sein, einen Haushalt selbstständig zu führen. 60 Prozent der Wohnungen werden durch Subventionen aus der Wohnbauförderung von Bund, Kanton und Stadt verbilligt. Für diese Wohnungen gelten die vom Kanton vorgeschriebenen Einkommensbeschränkungen.

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