Wie sich Autofahrer vom Verkehr ablenken

Essen, lesen, schminken, Büroarbeiten erledigen: Was Autofahrer hinter dem Steuer machen, grenzt an Gemeingefährdung. Die Polizei versucht nun, den Auswüchsen mit Prävention Einhalt zu gebieten.

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Jeder fünfte Unfall auf den Strassen des Kantons Zürich hat damit zu tun, dass der Fahrer abgelenkt war. Allein 2881-mal krachte es deshalb allein im Jahr 2011. Nun will die Polizei die Bevölkerung für das Thema sensibilisieren.

Mit Plakaten, Radiospots und einer Website sollen die Verkehrsteilnehmer daran erinnert werden, dass Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung, SMS-Schreiben sowie andere ablenkende Tätigkeiten am Steuer sehr gefährlich und deshalb auch verboten sind, wie am Dienstag mehrere Kantonspolizeien mitteilten. Sie wollen ausserdem bei ihrer Kontrolltätigkeit ein besonderes Augenmerk auf Personen richten, die am Steuer abgelenkt sind.

Kampagne nicht auf Zürich beschränkt

Hinter der Kampagne stehen neben der Kantonspolizei Zürich, Kommandos aus der Zentral- und Ostschweiz sowie die Landespolizei Liechtenstein. Sie hatten bereits vergangenes Jahr eine Kampagne gegen Ablenkung durchgeführt. Eine ähnliche Kampagne hat das Polizeikonkordat der Nordwestschweiz lanciert.

(jcu/sda)

Erstellt: 18.09.2012, 14:50 Uhr

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