Wieder PC-21-Trainingsflüge in Dübendorf

Drei Jahre nach dem Ende des Jet-Betriebs ab dem Flugplatz Dübendorf, schielt die Luftwaffe wieder ins Glattal. Die Flotte der sechs Trainingsflugzeuge vom Typ PC-21 könnte von ihrem Standort Sion wieder nach Dübendorf verlegt werden.

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Die Schweizer Luftwaffe operiert mit ihren neuen Trainingsflugzeugen Pilatus PC-21 ab der Luftwaffenbasis Sion. Doch dieser Standort ist für den Einsatz in den drei Trainingsräumen über dem Jura, dem Entlebuch und dem Walensee nicht optimal. Intern wird nun offenbar der Ruf nach einer Basis nördlich der Alpen laut - womit Dübendorf wieder im Gespräch ist.

Jürg Nussbaum, Chef Kommunikation Luftwaffe, bestätigte auf Anfrage, dass der Standort Sion für die PC-21 «nicht der beste Platz» sei. Denn die Trainingsräume sind weit von Sion entfernt, was längere Flugzeiten nach sich zieht. Dies stehe den Bemühungen eines möglichst umweltverträglichen Betriebs der Luftwaffe entgegen. Und über den Alpen erreicht das Turboprop-Flugzeug, trotz seiner Dienstgipfelhöhe von über 11'000 Metern nicht die optimale Leistung. Ein «kausaler Zusammenhang» zu einer allfälligen Verlegung der sechs PC-21 bestehe jedoch nicht.

Festhalten am Flugplatz Dübendorf

Ein Betrieb der Trainingsflotte ab Dübendorf wäre laut Nussbaum «an und für sich nichts aussergewöhnliches». Die Luftwaffe operiert von Dübendorf aus auch heute noch mit Helikoptern und Flächenflugzeugen wie den Trainingsflugzeugen Pilatus PC 7, PC 9 und dem Transportflugzeug PC 6 Turbo-Porter, einzig auf den lärmintensiven Jet-Betrieb wird seit Ende 2005 verzichtet. Das Stationierungskonzept der Armee sieht vor, mittelfristig auf den Standort Dübendorf zu verzichten. Der Helikopterbetrieb wird nach heutigem Stand bis 2010 fortgesetzt, wobei der Kanton Zürich der Armee eine Option für eine Nutzung bis 2014 angeboten hat.

Ob und wann doch wieder vermehrt in Dübendorf geflogen werde, ist noch nicht bekannt. Zur Zeit werde das Stationierungskonzept der Armee überprüft. Der Bundesrat wird die langfristige Stationierung voraussichtlich im Herbst 2009 zusammen mit der Botschaft zur Beschaffung des Tiger-Teilersatzes vorlegen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 14.10.2008, 15:50 Uhr

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