Winterthur prüft ein- bis zweistufige Schulpflege

Nach einem Patt führt der Winterthurer Stadtrat eine zweite Vernehmlassung zur Reorganisation der Schulbehörden durch. Es stehen zwei Modelle zur Diskussion.

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Wie der Winterthurer Stadtrat am Freitag bekannt gab, gäbe es beim einstufigen Modell nur noch eine Schulpflege für die Stadt Winterthur. Die Führung der Schulen in den Kreisen würde von Ausschüssen der Schulpflege vorgenommen. Das zweistufige Modell sieht weiterhin eine Zentralschulpflege mit nachgeordneten Kreisschulpflegen vor. Die Zentralschulpflege würde mit schulunabhängigen Mitgliedern ergänzt.

Stellungnahme bis 24. Oktober möglich

Parteien, Fraktionen, Schulbehörden sowie Lehrer- und Schulleitungsorganisationen können bis am 24. Oktober 2008 Stellung nehmen. Danach wird der Stadtrat eine Vorlage ans Parlament erarbeiten.

Die Reorganisation der Schulbehörden wurde notwendig, weil gemäss Volksschulgesetz für alle Schulen Schulleitungen eingesetzt werden. Diese übernehmen Kompetenzen, die bisher bei den Kreisschulpflegen angesiedelt waren.

Erste Vernehmlassung führte zu Patt

Bei einer ersten Vernehmlassung gab es zur Frage der Modellwahl ein Patt. Zustimmung gab es dagegen zur Reduktion der Schulkreise von sieben auf vier und die Integration der Aufsichtskommission Sonderschulen in die Schulbehörde. (tif/sda)

Erstellt: 05.09.2008, 11:41 Uhr

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